„Es ist eine Mitmachmesse mit 3D-Gefühl“, sagt Holger Bartels, wenn er von „seiner“ Fischereihafenmesse spricht. Zum dritten Mal veranstaltet Bartels, Geschäftsführer der Strako Strahlarbeiten und Korrosionsschutz GmbH, die Leistungsschau, bei der Mitmachen und Erleben an erster Stelle stehen. Am Freitag, 12. April, lockt die Messe in den Fischereihafen: „Wir haben noch ein paar freie Flächen für kurz entschlossene Aussteller“, sagt Bartels und ist optimistisch, die Zahl der Aussteller im Vergleich zur Messepremiere beim dritten Mal auf 50 Firmen mehr als zu verdreifachen.

„Das Potential ist da“, beschreibt der 49-jährige gelernte Schifffahrtskaufmann den Wirtschaftsraum Fischereihafen. Mehrere hundert Firmen haben sich im Süden Bremerhavens angesiedelt. „Wir wollen mit dieser Messe mit kostenlosem Eintritt primär Fachkundschaft und natürlich auch zukünftige Verbraucher ansprechen. Ziel ist es, bestehende lokale und regionale Netzwerke zu intensivieren und Impulse für neue Verknüpfungen zu geben“, sagt Bartels, dessen Firmengelände an der Grönlandstraße zugleich auch Veranstaltungsort ist. Neu ist in diesem Jahr, dass die Gewerbeschau für alle Gewerke um und aus dem Fischereihafen erweitert ist: „Technik und Mee(h)r ist das Oberthema.“ Verschiedenste Aussteller aus dem Bereich der Windenergie, technischen Ausstattung, Zulieferer, Fortbildungsinstitute, Wissenschaft und auch aus diversen Branchen und dem Umfeld präsentieren sich und gewähren den Besuchern mal einen Blick hinter die Fassade.

„Von Fachvorträgen zu „Klima und Technik“ bis hin zu Brandschutzübungen von Friedrich Feuerlöschtechnik, bei denen nicht nur gezeigt wird, sondern Besucher auch selbst probieren können, bieten wir ein Programm, das für Besucher jeden Alters etwas bietet“, erklärt Bartels.

So stehen bisher als Großattraktionen u.a. der Schwimmkran „Bredo“ an Grönlandkai/Ecke Kühlhauskai fest: „Dazu kommt noch zwei 16 Tonnen Großstapler und zur Zeit verhandele ich noch mit einem Partner, der einen Autokran zeigen will, der mit 200 Tonnen Hebekraft zu Buche schlägt. Ferner sollen Industriekletterer zum Einsatzkommen, die ihr Können zwischen zwei Kränen zeigen“, erzählt Bartels.

Doch auch auf eine andere Weise beeindruckt die Fischereihafenmesse: Sie hat den Anspruch, in einer sich als Klimastadt definierenden Stadt Bremerhaven komplett CO2-neutral zu sein: „Der ,Grüne Ansatz’ bei Organisation und Messelaufzeit bedeutet scheinbar so banale Sachen wie die Nutzung von Recyclingpapier und klimaneutralen Postversand. Aber auch die Motivation zur Nutzung des ÖPNV“, berichtet Heinfried Becker, Mitorganisator aus dem Hause energiekonsens.

Deshalb bringt Sie zu jeder vollen Stunde ein Shuttleservice vom Schaufenster Fischereihafen zum Messegelände und zurück.
 
Auch wenn die Planungen für die Messe am 12. April schon recht weit fortgeschritten sind, freut sich Bartels über weitere Interessenten und Aussteller, die sich noch bis zum 15. März 2013 unter 0471//9471-122 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. melden. Weitere Informationen bietet die Internetseite der Messe unter www.fischereihafenmesse.de